Kulturell, lebendig, bunt – in Wetzlar verbindet sich interessante Geschichte mit moderner Technik. Das heute rund 52.000 Einwohner zählende Wetzlar ist ein beliebtes Reiseziel vieler kunsthistorisch sowie optisch interessierter Touristen.
Zukunft trifft Tradition – in der Stadt Wetzlar ist diese Begegnung überall gegenwärtig, in der Wirtschaft ebenso wie im Stadtbild und im kulturellen Leben. Wetzlar ist Standort alteingesessener Industrieunternehmen, die mit ihren Produkten wie der Leica-Kamera - als erste Kleinbildkamera der Welt -, Ferngläsern und Mikroskopen weltbekannt wurden, sowie neuer Hightech-Unternehmen und Dienstleister. Wetzlar ist eine historisch gewachsene Stadt mit mittelalterlichen Baudenkmälern, modernen Einkaufszentren und Gewerbeparks. Zudem finden in Wetzlar regelmäßig traditionelle Feste und zeitgenössische kulturelle Veranstaltungen statt.
Im Herzen der Altstadt befindet sich das Wahrzeichen von Wetzlar, der unvollendet gebliebene Dom. Finanzielle Engpässe führten im Mittelalter dazu, dass der Dom nie fertig gestellt wurde. Aber nicht nur seine vielschichtige Bauweise, sondern auch seine darin enthaltenen Kunstwerke sind einen Besuch wert. Unweit des Domes befindet sich der Deutschordenshof, der im 18. Jahrhundert Schauplatz der ersten Begegnung zwischen der jungen Charlotte Buff und Johann Wolfgang Goethe war, der aufgrund eines Praktikums am Reichskammergericht in Wetzlar verweilte.
Heute beherbergt der Deutschordenshof drei der insgesamt sechs städtischen Museen. Im Lottehaus wird an den Sommer 1772 erinnert, an dem Charlotte Buff das Leben von Goethe auf den Kopf stellte; Charlotte Buff inspirierte Johann Wolfgang Goethe zu der Hauptgestalt der „Lotte“ in seinem ersten Roman „Die Leiden des jungen Werthers“ (1774).
Das Stadt- und Industriemuseum zeigt sowohl die industrielle wie auch die optische Geschichte von Wetzlar. Abgerundet wird das Museumstrio durch das Viseum. Jenes optisch-feinmechanische Museum gibt Einblicke in die moderne optische Industrie von 14 heimischen Firmen. Eine Ergänzung findet das Thema „Optik“ durch den Optikparcours, der sich vom Bahnhof bis in die Altstadt zieht.
Das Palais Papius in der Wetzlarer Kornblumengasse beherbergt die bedeutende Sammlung europäischer Wohnkultur der Renaissance und des Barock der Wetzlarer Kinderärztin Dr. Irmgard Freiin von Lemmers-Danforth, das sich derzeit im Umbau befindet und voraussichtlich im Frühjahr 2012 wieder seine Pforten öffnet.
Eine Verbindung zwischen Geschichte, Unterhaltung und Moderne bietet Wetzlar heute durch eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen, unter anderem Führungen auf Goethes Spuren, Theaterführungen mit kostümierten Darstellern oder Führungen auf dem Optikparcours.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Internetauftritt der Stadt Wetzlar
»www.wetzlar.de
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